Mehr strombetriebene Geräte, eine zunehmend elektrifizierte Mobilität und die bald flächendeckende Anwendung von Wärmepumpen lassen den Stromverbrauch trotz starkem Bestreben nach Effizienzsteigerungen anwachsen. Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum verstärken diesen Trend zusätzlich.

 

In der Schweiz erhöhte sich laut Bundesamt für Statistik (BFS) der Stromverbrauch von 1996 bis 2006 durchschnittlich um 1 bis 2% pro Jahr. Zudem wächst die Schweizer Bevölkerung seit dem Jahr 2000 um jährlich 0.6 bis 1.1%. Eine grössere Bevölkerung verbraucht insgesamt mehr Energie. Stromeinsparungen mittels Effizienzsteigerungen werden durch Wirtschaftswachstum und neue elektrische Anwendungen kontinuierlich ?aufgefressen?.

 

Da in den nächsten Jahren laufzeitbedingt bestehende Kernkraftwerke abgeschaltet werden und Energielieferverträge auslaufen, wird der Mehrbedarf an Strom nicht mehr ausreichend gedeckt werden können. Nur durch den rechtzeitigen Zubau neuer Grosskraftwerke lässt sich diese drohende Stromlücke vermeiden.

 

Mehr zum Thema steht im Infoletter Januar 2009.